AllerleiKultur "Enjoy the Music" - Familienhomepage Erlensee

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AllerleiKultur "Enjoy the Music"

Anbieter > Allerlei Kultur

Kosten: kostenfrei

um eine Spende wird gebeten

Anmeldung: nicht erforderlich

Zeiten: Donnerstag, 10.11.2016
ab 18:00 Uhr
Ort:   Wasserburg

Erlensee-Rückingen und

Evang. Gemeindehaus

Rodenbachstr. 8

Erlensee-Rückingen

Enjoy the Music – Die Pianistin Edith Kraus
Vom Wunderkind durch Theresienstadt nach Israel - preisgekrönter Dokumentarfilm

Ein Angebot von Allerlei Kultur Erlensee e.V., der Stadt Erlensee und der Evang. Kirchengemeinde

Am Donnerstag, 10. November 2016, 19 Uhr, zeigt "Allerlei Kultur Erlensee e.V.", in Kooperation mit der Stadt Erlensee und der evangelischen Kirchengemeinde, im evang. Gemeindehaus Rückingen, Rodenbacher Str.8, die preisgekrönte Film-Dokumentation "Enjoy the Music - Die Pianistin Edith Kraus" von Wilhelm Rösing und Marita Barthel-Rösing aus dem Jahr 2011.

Zuvor findet um 18 Uhr an der Wasserburg in Erlensee-Rückingen, dem Ort der ehemaligen Synagoge, eine gemeinsame Gedenkstunde von Evangelischer Kirchengemeinde und Stadt Erlensee zur Pogromnacht 1938 statt.

Edith Kraus wurde in Wien geboren, wuchs in Karlsbad auf und studierte in den 1920er Jahren bei dem großen Artur Schnabel in Berlin Klavier als Meisterschülerin. 1942 wurde sie, zusammen mit ihrer Familie und ihrem Mann, in das Ghetto Theresienstadt gebracht. In der Gefangenschaft dort half ihr die Musik, das Grauen zu ertragen. Während ihre gesamte Familie nach Auschwitz transportiert wurde, blieb Kraus im Ghetto und überlebte den Zweiten Weltkrieg. Sie wanderte nach Israel aus, wurde Klavierlehrerin, ihre eigene Karriere als Pianistin schien vergessen. Doch ihre Bewunderer sorgten dafür, dass ihr meisterliches Können in die Welt getragen wurde.

Bei Edith Kraus könnte man vom Liebreiz des Alters sprechen. Jenes junge Mädchen ist noch zu erkennen, dessen erstaunliche musikalische Begabung eine Weltkarriere als Pianistin versprach. Die behütete Kindheit und der Schutzmantel der Musik halfen ihr, im Ghetto Theresienstadt zu überleben. Der Film entfaltet das Leben dieser Jahrhundertzeugin. Ein Blick von großer Klarheit in die Weiten der eigenen Erinnerungen!

Der Autor und Regisseur der filmischen Dokumentation, Wilhelm Rösing und die Psychoanalytikerin Marita Barthel-Rösing haben Edith Kraus fünf Jahre lang in Israel besucht und lange Gespräche geführt. Und in jeder Minute des Films spürt der Zuschauer dieses starke Vertrauensverhältnis zwischen den Gesprächspartnern. Ein kluger, spannender und ruhiger Film. Außerdem eine respekt- und liebevolle Verbeugung vor einer großen Künstlerin, die im September 2013 hundertjährig von uns gegangen ist. Doch ihre Musik als Geschenk an die Welt wird für immer bleiben.


Der Dokumentarfilmemacher Wilhelm Rösing und die Psycho-Analytikerin Marita Barthel-Rösing werden die Veranstaltung begleiten und an der anschließenden Gesprächsrunde teilnehmen.
Der Eintritt zu dieser beeindruckenden Veranstaltung ist frei, um eine Spende wird gebeten.
 
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