Stadt Erlensee Bürgerversammlung - Familienhomepage Erlensee

Suchen
Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Stadt Erlensee Bürgerversammlung

Anbieter > Stadt Erlensee

Kontakt: Bürgermeiser 

Stefan Erb

Stadtverordnetevorsteher

Uwe Laskowski

Email: vorzimmer@erlensee.de

Kosten: kostenfrei

Anmeldung: nicht erforderlich

Zeiten: neue Termine werden 

                        bekannt gegeben

Bürgerversammlung der Stadt Erlensee
zum Thema "Integration von Flüchtlingen in Erlensee"

Ein Angebot der Stadt Erlensee

Zielgruppe:     Jugendliche, Erwachsene
Schwerpunkt:  Solidarische und aktive Bürgerschaft


Rückblick auf die Bürgerversammlung vom 17.11.2015

Aufgrund des § 8a der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) wurden alle  Bürgerinnen und Bürger der Stadt Erlensee zur Bürgerversammlung der  Stadt Erlensee eingeladen, die am Dienstag, den 17. November 2015 um 19.00 Uhr im kleinen Saal der ERLENHALLE stattfand.
Gemäß § 8a Absatz 2 Satz 2 HGO konnten auch nichtwahlberechtigte  Einwohner an der Bürgerversammlung teilnehmen.

Tagesordnung:

1. Integration von Flüchtlingen in Erlensee
2. Verschiedenes / Fragen der Anwesenden
Der Bürgermeister und Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung waren anwesend und beantworteten alle Fragen wie die folgende Pressemitteilung von erlensee-aktuell.de wiedergibt:

"Volles Haus": Etwa 150 Bürgerinnen und Bürger kamen zur Versammlung
Erlensee (ea) 18.11.15 - Die  Bürgerversammlung in Erlensee am Dienstagabend im kleinen Saal der  Erlenhalle stand ganz im Zeichen der Integration von Flüchtlingen. Wie  groß das Engagement in der Stadt bei der Flüchtlingshilfe - sowohl von  hauptamtlicher als auch von ehrenamtlicher Seite - ist, wurde den rund  150 anwesenden Bürgerinnen und Bürger in Vorträgen und Interviews  anschaulich vorgestellt.
Stadtverordnetenvorsteher Uwe Laskowski  betonte gleich in seiner Begrüßungsrede, dass er sich eine sachliche  Diskussion wünsche, die auf Erlensee begrenzt bleibe und nicht auf EU-  oder Weltpolitik ausgedehnt werde.
Bürgermeister Stefan Erb informierte  darüber, dass zur Zeit 161 Flüchtlinge in Erlensee leben. Bis Ende März  2016 soll sich diese Zahl nach aktuellem Stand verdoppeln. Er wies  darauf hin, dass nicht diese Anzahl Probleme bereite sondern die  Geschwindigkeit des Zuzugs die Stadtverwaltung vor große Herausforderung  stelle, die allerdings durch das Engagement der Mitarbeiter im  Fachbereich Familie und Soziales und vieler Ehrenamtlicher gemeistert  werde.
Das Ziel sei, so Erb, alle Flüchtlinge  dezentral unterzubringen, das heißt in angemieteten Wohnungen und  Häusern. Sollte dies nicht ausreichen, müsse man vorübergehend die  Unterbringung in einer Gemeinschaftsunterkunft vorsehen, dann allerdings  soll dies mitten im Ort und nicht auf der grünen Wiese geschehen.
Auf eine Frage nach den von der Stadt  aufzubringenden Kosten antwortete der Bürgermeister, dass diese gering  seien. Dennoch gebe es Finanzierungslücken von Seiten des Landes, da  zwar für die Unterbringung, nicht aber für die Betreuung der  Flüchtlinge, Gelder zur Verfügung gestellt werden.
Der Leiter des Fachbereichs Familie und  Soziales, Reiner Mayer, konnte von einer guten Resonanz auf  Spendenaufrufe bezüglich Mobiliar und Fahrräder berichten: So konnten  zum Beispiel über 60 Fahrräder den Flüchtlingen zur Verfügung gestellt  werden und sie somit bei ihrer Mobilität zu unterstützen, denn nicht  jeder könne sich eine Fahrt mit dem Öffentlichen Personennahverkehr  leisten.
Zu Fragen nach der Ausstattung von  Flüchtlingswohnungen berichtete er, dass der Main-Kinzig-Kreis diese mit  dem Nötigsten ausstatte.
Anita Losch von der Flüchtlingshilfe  Erlensee und Yasemin Bülbül vom Fachbereich Familie und Soziales  stellten in Interviews zahlreiche Ehrenamtliche vor, die sich in  verschiedenen Bereichen für die Flüchtlinge engagieren sowie zwei  Flüchtlinge - Ahmad Monir Hamnawa aus Afghanistan und Mostafa Alhatem  aus Syrien - die den Erlenseer Bürgerinnen und Bürgern von ihrer Flucht,  dem erlebten Terror in ihrem Heimatländern und ihrer Ankunft in  Deutschland berichteten.
Beide sprachen ihren großen Dank aus für  die Aufnahme in Deutschland und betonten, dass sie dem Land für diesen  gewährten Schutz mit ihrem eigenen Engagement in Beruf und Gesellschaft  etwas zurückgeben möchten. "Niemand verlässt seine Heimat ohne wichtigen  Grund - jetzt ist Deutschland zu unserer Heimat geworden und wir wollen  etwas daraus machen", blickten beide mit Zuversicht in die Zukunft und  erhielten dafür den Applaus der anwesenden Bürgerinnen und Bürger.
Ebenfalls mit Applaus versehen wurde die  Bitte eines Bürgers, auf ERLENSEE-AKTUELL eine spezielle Seite  ausschließlich für Informationen aus dem Bereich Flüchtlingshilfe und  Integration einzurichten, um über Kontaktmöglichkeiten und  Veranstaltungen sowie Anlaufstellen für Spenden in übersichtlicher Form  zu informieren.
ERLENSEE-AKTUELL wird in den nächsten Tagen  diese Infoseite aufbauen und mit den ersten Informationen bestücken,  die nach und nach ergänzt werden.
Auf die Forderung einer Bürgerin, die von  einer zunehmenden Kriminalitätsrate - insbesondere im Bereich  John-F.-Kennedy-Straße - berichtete, nach Einrichtung einer durchgängig  besetzten Polizeistation in Erlensee, antwortete Bürgermeister Stefan  Erb mit dem Hinweis, dass dies Aufgabe des Landes sei und die Forderung  an den Hessischen Ministerpräsidenten zu stellen sei.
Er berichtete aus einem Gespräch mit dem  Leiter der Polizeistation Hanau II, der ihm bestätigt habe, dass die  Kriminalitätszahlen in Erlensee zur Zeit niedrig seien und kein Anlass  zur Sorge bestünde.
Am Ende der Bürgerversammlung zeigte sich,  dass der Wunsch von Stadtverordnetenvorsteher Uwe Laskowski erfüllt  wurde: sämtliche Diskussionen blieben nicht nur sachlich sondern  verliefen in harmonischer Atmosphäre.

Beschreibung des Angebotes: 

 
Suchen
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü